Diesellok 199 301 |
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Dieselloks 199 301 |
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Konstruktion
Allgemein: |
Daten
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weitere Informationen bei: "Dampf mitten im Harz" (Holger Voigt) |
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Der VEB Lokomotivbau "Karl Marx" Babelsberg (LKM) erhielt Mitte der 1960er Jahre von den Indonesischen Staatsbahnen den Auftrag zur Lieferung von 30 dieselhydraulischen Rangierloks mit 1067 mm Spurweite (Kap-Spur). Zur Erprobung wurde 1966 eine Baumusterlok mit 1000 mm Spurweite gebaut. 1966/67 fanden auf der Harzquerbahn umfangreiche Erprobungen mit der werksintern als V 30 C bezeichneten Schmalspur-Diesellok statt.
1969 kaufte die Deutsche Reichsbahn die Baumusterlok vom Hersteller ab und paßte sie an die Gegebenheiten der Harzer Schmalspurbahnen an. Die zunächst in Wernigerode-Westerntor stationierte Lok erhielt die Betriebsnummer V 30 001 C. Ab 1970 stand auf den Nummernschildern 103 901. Als 1972/73 die Schmalspurfahrzeuge der DR nochmals umnumeriert wurden, bekam die V 30C die Betriebsnummer 199 301.
Umfangreiche Leistungen mußte 199 301 zwischen 1981 und 1983 erbringen. Da kam sie beim Wiederaufbau der Strecke Straßberg - Stiege (Selketalbahn) zum Einsatz. Mit
einer extralangen Kuppelstange schob sie Rollwagen zum Einbauort der darauf geladenen vormontierten Gleisjoche.
Nach den Einsätzen im Gleisbau kam die Lok nach Nordhausen Nord. Zu den Aufgaben gehörten das Rangieren im Bahnhofsbereich sowie die Übergabefahrten zur Papierfabrik Ilfeld.
Mitte der 1980er Jahre erlitt die Lok einen Motorschaden. Da man keinen Motor 6 KVD 18/15-A1 SRW beschaffen konnte, wurde ein Motor mit geringerer Leistung eingebaut.
1991 fanden nur noch selten Überführungsfahrten von/zur Papierfabrik Ilfeld statt. Es fielen nur noch wenig Rangierarbeiten in Nordhausen Nord an.
Wie auch die anderen Schmalspurfahrzeuge wurde die 199 301 Februar 1993 von der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) übernommen.
Seit Fristablauf im Jahr 1997 ist die Diesellok z-gestellt (von Wartung
zurückgestellt).
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